Gründungsmitglieder
Anne-Kristin Schmidt - Hebamme, 1. Vorsitzende
Madlen Nagel - Hebamme
Daniel Rohde - 2. Vorsitzender
Krystina Nielsen
Dr. Dieter Fenne - Kinderarzt
Petra Fenne
Stella Covaci - Kassenwartin
Anne-Kristin Schmidt
Mein Name ist Anne-Kristin Schmidt und ich habe das Projekt rund um den Verein Sternennest e.V. ins Leben gerufen, weil ich selbst erlebt habe, wie still und einsam Trauer sein kann – besonders, wenn sie nach dem Verlust eines Kindes geschieht.
Als Hebamme komme ich täglich in meiner Arbeit mit Familien in Kontakt, die sich mit frühen Abschieden auseinandersetzen müssen. Ich sehe, wie groß der Bedarf an sensibler, professioneller und liebevoller Begleitung ist – und wie oft passende Angebote fehlen.
Es ist mir deshalb ein tiefes Anliegen, einen geschützten und sicheren Ort zu schaffen, an dem Eltern mit ihrer Trauer nicht allein bleiben, sondern gesehen, gehört und begleitet werden.
Mit diesem Projekt möchte ich die Thematik stärker in die Öffentlichkeit bringen, Verständnis schaffen und ein Netzwerk aufbauen, das Betroffene stützt. Meine Motivation ist es, Räume zu öffnen – für Gespräche, Mitgefühl und Heilung – und langfristig Unterstützung zu generieren, die wirklich bei den Menschen ankommt, die sie brauchen.
Madlen Nagel
Meine Name ist Madlen Nagel. Ich bin von Beruf Hebamme und Mitbegründerin des Vereins Sternennest e.V. Als Mutter und Hebamme merke ich jeden Tag, wie präsent unser Herzensthema ist und wieviel mehr wir durch Aufklärungsarbeit für die betroffenen Familien tun können.
Es liegt mir sehr am Herzen, die Sternenmütter beim Trauerprozess durch Gespräche und Einzelrückbildung zu unterstützen. Durch einfühlsames Zuhören, tröstende Worte oder auch schweigendes Dasein in passenden Momenten helfe ich, die Trauer in das Leben zu integrieren.
Daniel Rohde
Mein Name ist Daniel Rohde. Ich bin der Lebenspartner von Krystina, Mitbegründer des Vereins Sternennest e.V. und in diesem derzeit als 2. Vorsitzender aktiv. Zu Beginn des Jahres 2025 ist meine zweite Tochter Janne in der 39. Schwangerschaftswoche in einer stillen Geburt zur Welt gekommen.
Mit meiner Arbeit in unserem Verein möchte ich dazu beitragen, dass es in der Region Hildesheim zukünftig einen zentralen Anlaufpunkt mit verlässlichen und breit aufgestellten Unterstützungsangeboten für Menschen gibt, die eine ähnliche Erfahrung gemacht haben. Es ist mir ein großes Anliegen, betroffenen Familien nicht nur praktische Hilfen, sondern auch Gemeinschaft zu ermöglichen. Niemand sollte diesen schweren Weg allein gehen müssen
Krystina Nielsen
Mein Name ist Krystina Nielsen. Ich bin die Lebenspartnerin von Daniel, Mitbegründerin des Vereins Sternennest e.V. und Mama von zwei Töchtern.
Meine zweite Tochter Janne ist Anfang Januar 2025 unerwartet in der 39. Schwangerschaftswoche still zur Welt gekommen. In diesem Moment blieb für mich die Welt stehen. Seit dem ist nichts mehr, wie es einmal war.
Ich möchte unserem Verein Sternennest e.V. in tiefer Verbundenheit zu meiner verstorbenen Tochter Janne all mein Engagement den Menschen zugutekommen lassen, die ihr Kind zu früh gehen lassen mussten. Ein greifendes Netzwerk und empathische Menschen sind für betroffende Familien in dieser Lebenssituation fundamental.
Die Erfahrung, durch diese schwere Zeit nicht allein gehen zu müssen, gibt mir bis heute Halt. Ich wünsche mir Raum und Zeit für betroffene Familien, um gemeinsam ihren Sternenkindern zu gedenken, Erinnerungen aufrechtzuerhalten und zu heilen.
Dieter Fenne
Mein Name ist Dieter Fenne. Ich bin Mitbegründer des Vereins Sternennest e.V. Als Arzt für Kinder- und Jugendmedizin liegt mir das Thema besonders am Herzen. Über Jahrzehnte habe ich miterlebt, wie sich der Umgang mit Früh- und stillen Geburten verändert hat – zum Glück!
Diese Entwicklung berührt mich sehr, ich möchte sie unterstützen und mich im Verein nützlich machen.
Petra Fenne
Mein Name ist Petra Fenne. Ich bin, vielleicht ungewöhnlich bezüglich des Themas, über 60 Jahre alt und lebe seit 2002 in Hildesheim. Meine Kinder und ein Teil meiner Enkelkinder sind hier im St. Bernward Krankenhaus geboren, wo ich seit 2001 in der Patientenaufnahme arbeite. Mein zweitgeborenes Kind ist eben dort neun Tage nach seiner Geburt gestorben. Vor nunmehr 40 Jahren gab es KEINEN Raum für Trauer, alles wurde „mit sich abgemacht“. Aber: Es bleibt ein Lebensthema.
Stella Covaci
Mein Name ist Stella Covaci und ich bin Kassenwartin im Verein Sternennest e.V. Ich lebe in Berlin, bin aber privat häufig in Hildesheim und arbeite in der öffentlichen Verwaltung.
Auch wenn ich selbst nicht direkt betroffen bin, kenne ich Trauer und Trauerarbeit aus eigener Erfahrung. Es ist mir ein Herzensanliegen, dass Sternenkinder kein Tabuthema sind und dass betroffene Familien eine verlässliche Anlaufstelle und Hilfestellung in dieser schweren Zeit finden. Durch mein Engagement im Verein möchte ich dazu beitragen, dass wir ein dauerhaft starkes Netzwerk aufbauen, das Betroffene professionell und einfühlsam begleitet – und dass Trauerbegleitung langfristig als kassenärztliche Leistung anerkannt wird, statt ausschließlich auf ehrenamtliches Engagement angewiesen zu sein.